Etrian Odyssey

Erstellt von Nintendo DS - NDS | Rollenspiele | Sonntag 17 Januar 2010 10:27

Etrian OdysseyDie Story von Nintendo Etrian Odyssey dreht sich um die einst friedliche Stadt Etria. Eines Tages wird der Zugang zu einem geheimen Labyrinth entdeckt und fortan träumen Jung und Alt davon, seine Geheimnisse zu erforschen. Einen dieser Abenteurer übernimmt der Spieler. Zu den Hauptfeatures des Spiels zählen: Neun Charakterklassen, rundenbasierte strategische Kämpfe, eine speziell für das Spiel entwickelte 3D Engine sowie die Möglichkeit, eigene Karten mit dem Stylus zu entwerfen.

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5 Kommentare »


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  1. Kommentar by Triuwhan "triuwhan" — 17. Januar 2010 @ 10:27

    Oldschool-Dungeoncrawler
    Heute möchte ich mich dieser kleinen aber feinen Oldschool-RPG-Perle widmen. Gekommen bin ich auf dieses Spiel durch die Empfehlung eines Youtubeposters, der mich durch seine Videos schon an das ein oder andere Spiel gebracht hat.

    Ich habe mich nun sehr intensiv mit dem Spiel beschäftigt und etliche Stunden investiert und hoffe nun einen differenzierten Einblick in Etrian Odyssey bieten zu können.

    Bei dem Atlus-Titel handelt es sich um einen Dungeoncrawler der alten Schule. Dungeoncrawler heisst erstmal nix anderes, als das man sich in der Egoperspektive ohne seine eigene Party zu sehen durch einen Dungeon bewegt, wo man per Zufallsprinzip in Kämpfe gerät.

    Mit alte Schule meine ich, dass erstens der Schwierigkeitsgrad wirklich sehr fordernd ist, zweitens die Grafik nicht wirklich grandios ist und drittens eine Story fast komplett fehlt.

    Die Grafik gliedert sich eigentlich grob in die Bereiche Stadt, Dungeonbegehung und Kämpfe. Die Stadt ist ähnlich wie in den alten Harvest-Moon-Spielen nur durch Standbilder animiert. Bei den Kämpfen sieht man nur die Gegner und auch hier gibt es so gut wie keine Animationen. Die eigenen Charakter der Party sieht man außer im Menü nie. Im Dungeon wird 3D-Grafik geboten, die durchaus schön aber nicht sehr abwechslungsreich ist.

    Der geneigte Leser wird festegestellt haben, dass ich bislang eher negative Aspekte des Spiels aufgezeigt habe. Wieso aber bewerte ich das Spiel mit 4 Sternen?

    Ich denke, das Etrian Odyssey einiges zu bieten hat, was alte RPG-Hasen durchaus zu schätzen wissen. Erstens ist der fordernde Schwierigkeitsgrad -ja Etrian Odyssey ist schwer und zwar wirklich bockschwer auch im Vergleich zu den FF-Remakes- eine zweischneidige Medaille. Der eine kritisiert es. Der erfahrene Rollenspieler freut sich über die Herausforderung. Mein erstes Erlebnis war der erste Kampf gegen eine Ratte und einen Schmetterling, die direkt mal meine ganze Party bis auf ein Mitglied tötete. Aber ab da war der Ehrgeiz bei mir geweckt. Des Weiteren hat man ein sehr komplexes Skillbuild und auch einige Klassen, die sich sehr unterschiedlich skillen lassen. Dem RPG-Fan werden hier die Augen aufgehen, bei den Möglichkeiten, die sich bei der Charakterentwicklung bieten.

    Eine anderer Rezendent schrieb weiter oben, dass Etrian Odyssey den Spieler bei dem fordernden Schwierigkeitsgrad nicht belohnen würde. Dem kann ich nicht zustimmen. Wenn ich es geschafft habe mit meiner Party einen Bossmob zu besiegen, dann ist das wirklich mal ein Gefühl etwas geschafft zu haben.

    Des Weiteren gibt es noch das Kartenfeature, auf das ich noch kurz eingehen möchte. Während man im Dungeon ist, zeichnet man quasi die Karte der jeweiligen Ebene mit. Durch das Durchlaufen der Ebene deckt man automatisch die begangenen Felder auf. Die Ränder zeichnet man mit dem Touchpenn ein, genauso wie Abzweigungen, die Eingänge zu tieferen oder höheren Gängen, Schätze, Rohstoffe etc. Das macht nicht nur Spass, es erhöht auch die Motivation den Dungeon so genau, wie möglich zu erkunden und minimiert auf Dauer das Herumgeirre gegen Null, wenn man die Karte gewissenhaft mitzeichnet.

    Empfehle ich Etrian Odyssey weiter? Ja, aber an die richtige Zielgruppe. Kinder, die sich von dem kindlichen Animeflair der Charaktere auf den Verpackungen angesprochen fühlen, werden bei dem Spiel schnell die Lust verlieren. Aber alle die früher die Pen&Paper-Dungeoncrawler geliebt haben, Rollenspielerfahrung haben oder zum Beispiel aktuell auf der grossen Heimkonsole DragonAge Origins begeistert zocken, können oder sollten hier zugreifen.

    Man spielt dieses Spiel vielleicht nicht bis ganz zum Ende durch, aber für den momentanen Preis habe ich doch eine ordentlich lange Spielzeit mit dem Titel bislang verbracht und werde ich wohl auch noch verbringen.

    Ich freue mich auf Kritik:)

    Gruß Triu

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  2. Kommentar by B. Schoof — 17. Januar 2010 @ 10:27

    Ich mag es zwar, aber…
    Ich muss zugeben, Etrian Odessey weist schon einen gewissen Süchtigkeitsfaktor für RPG-fans auf.

    Man erstellt sich zunächst die Charaktere (unter der Auswahl von 8 Klassen mit jeweils vier verschiedenen Portraits) selbst und skillt sie nach seinen Wünschen.

    Eine Party besteht aus 5 Charakteren, mit denen man das Labyrinth erkundet. Eine sehr innovative Sache ist, wie erwähnt, dass man sich die Karte selbst zeichnen muss.

    Das Spiel ist nicht sehr umfangreich. Man tut ungefähr dasselbe wie in einem typischen MMORPG ohne eigene Story.

    Leveln, leveln, leveln, paar Quests, leveln, leveln, leveln…

    Das Erkunden neuer Orte und das Entdecken von Schätzen ist eigentlich das Highlight.

    Man bleibt sehr lange auf einem Fleck, trainiert sehr lange, um die Map weitererkunden zu können und trainiert dann wieder.

    Im Inn “Krähender Hahn”, welches man oft in Anspruch nehmen muss, werden die Preise ständig erhöht, ohne dass man selbst mehr Geld zur Verfügung hätte als vorher.

    Dabei kann man über den Shop eigentlich nicht klagen. Die Sachen sind (dafür, dass man viel zu viel durch das Inn verliert) erschwinglich und die Angebote richten sich nach den Items, die man verkauft.

    Auf irgendeine Art macht es süchtig, weil man das Gefühl hat, sich etwas aufzubauen und (wenn auch nur mit kleinen, sehr kleinen Schritten) voran zu kommen.

    Ich fange allerdings an mich zu fragen, ob es die ganze Zeit, die ich da reinstecke, wirklich wert ist.

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  3. Kommentar by 841968 — 17. Januar 2010 @ 10:27

    Sehr gutes Dungeon RPG mit kleinen Schwächen
    Etrian Odyssey ist insgesamt sehr erfolgreich gewesen; in den USA gibt es daher mittlerweile Teil 2, der noch einen Tick besser ist und konsequent alle Schwächen aus dem ersten Teil beseitigt.

    Im wesentlichen geht es bei Etrian Odyssey darum, mit einer aus verschiedenen Charakterklassen erstellten Party von 5 Leutchen einen riesigen Dungeon-Komplex zu erforschen, die Charaktere dabei zu entwickeln – hierbei gibt es zahlreiche Möglichkeiten – und nebenbei verschiedene Quests und Aufträge zu lösen. Auf dem Touchscreen erstellt man dabei mit dem Stylus (quasi nebenher) immer eine Karte vom jeweiligen Gebiet, ohne die man im Dungeon verloren wäre – klingt kompliziert, macht aber dennoch Spaß.

    Die Vorteile und positiven Eigenschaften des Spiels werden auf Amazon beschrieben. Problematische Aspekte von Etrian Odyssey sind: zu wenig Symbole für die Kartenerstellung – Abkürzungen oder Fallen können oft nur unzureichend oder gar nicht eingezeichnet werden, die Gegner wiederholen sich etwas oft und werden im Verlauf des Spiels auch öfter mit anderer Farbgebung und anderem Namen wiederverwertet und schließlich werden Fehler des Spielers in der Charakterentwicklung sehr hart bestraft – den Charakter zurücksetzen kostet ganze zehn (!) Level. Dazu kommt etwas wenig musikalische Abwechslung, wobei das, was da ist, gut ist.

    Das ist alles in Teil 2 behoben. Fans von Dungeon-RPGs können dennoch auch hier schon unbesorgt zugreifen. Trotz der Schwächen ist das Spiel wirklich gelungen, sehr spannend und fordernd und bietet viel Inhalt und große, toll gemachte Labyrinthe zu erkunden. Für Gelegenheitsspieler gilt jedoch (auch aufgrund des recht hohen Schwierigkeitsgrades): Besser anderswo zugreifen…

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  4. Kommentar by Media-Mania.de — 17. Januar 2010 @ 10:27

    Spannend

    Als erstes startet man in der Stadt Etria. Am Anfang gilt es, sich der Stadt zu beweisen und zu zeigen, dass die neu gegründete Gilde durchaus ernst zu nehmen ist. Dazu muss man allerdings erst einmal eine Gilde gründen und einige Gildenmitglieder einschreiben lassen. Das sind die Charaktere, die man später im Labyrinth steuern kann. Es gibt insgesamt neun verschiedene Klassen, aus denen man dabei auswählen kann. Klassische Nahkämpfer wie Paladine und Landsknechte sind ebenso dabei wie ein stets notwendiger Medicus oder ein zaubernder Alchemist. Hierbei gilt es, eine ausgewogene Zusammenstellung der Gruppe zu erreichen.

    In der Stadt selbst kann man noch Aufträge annehmen, Dinge verkaufen, sich neue Ausrüstung zulegen oder seine Abenteurer wiederbeleben oder ausruhen lassen. Allerdings erweitert sich das Angebot der Händler erst, nachdem man ihnen einige Rohstoffe, die man von den erschlagenen Bestien erbeutet hat, verkauft hat. Danach geht es ab ins Labyrinth. Das Labyrinth selbst ist recht einfach gestaltet. Es besteht aus mehreren Ebenen mit verborgenen Schätzen, grausamen Monstern, Fallen und verschlossenen Türen.

    Das Besondere bei Etrian Odyssey” ist jedoch, dass der Spieler das Labyrinth ganz bewusst entdecken muss, da er selbst die Karte des Gebietes auf dem Nintendo zeichnet, das er bislang erforscht hat. Und das ist auch bitter nötig, denn das Labyrinth ist extrem verwinkelt und so kann man sich ohne diese Funktion leicht verirren. Allerdings ist die Zeichnung der Karte und das Einfügen von Ereignissymbolen schnell erlernt und geht fix von der Hand.

    Wenn man Etrian Odyssey” zum ersten Mal in die Hand nimmt, ist man fast ein wenig enttäuscht. Denn hier gibt es keine epische Geschichte, kein Rollenspiel, noch nicht einmal eine umwerfend schöne Grafik. Letztlich geht es nur darum, sich im Dorf richtig auszurüsten, neue Level zu erreichen, seine Fähigkeiten auszubauen, um wieder ins Labyrinth steigen zu können und zu sehen, ob man dieses Mal der nächsten Ebene oder dem großen Bossmonster gewachsen ist. Das mag profan klingen, aber es fesselt ungemein. Denn hier wird der Ehrgeiz des Spielers angestachelt. Dies ist Dungeoncrawling pur, frei von Geschichte. Hier geht es ums Entdecken, Besiegen und Schätze-Ausrauben, wie in der guten alten Zeit. Vielleicht schreckt dies jüngere Spieler etwas ab, aber ältere Spieler werden nicht mehr davon loskommen, denn es gibt immer noch ein größeres Monster, ein neues Gebiet, das es zu erkunden gibt.

    So schlicht es ist, so spannend ist Etrian Odyssey” auch, umweht von einem Hauch der guten alten Zeit, als man lediglich Schätze abgreifen und Monster töten wollte.

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  5. Kommentar by Filmgucker — 17. Januar 2010 @ 10:27

    nett für zwischendurch…
    Etrian Odyssey ist ein optisch recht einfach gehaltenes rundenbasiertes Rollenspiel. Es gliedert sich in zwei Hauptbestandteile: die Stadt sowie der Dungeon. In der Stadt kann man nicht herumlaufen, alles findet ausschließlich über die Anwahl statischer Menüs sowie Standbilder statt. Rasten, wiederbeleben, kaufen/verkaufen, Aufträge und Missionen annehmen, Charaktere erstellen etc., die übliche Rollenspielkost.

    Verlässt man die Stadt, findet man sich im Dungeon wieder. Hier bewegt man sich von “Kästchen zu Kästchen”, wobei man immer wieder mit Feinden konfrontiert wird (nur die FOEs, sehr starke Gegner, sieht man auf der Karte vorher). Ein wirklich interessanter Punkt des Spiels: man muss die Karte erforschen und selbst auf dem Touchscreen einzeichnen. Das macht mehr Spaß als erwartet, da man die Felder auch mit eigenen Kommentaren versehen kann.

    Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass es schon Spaß macht, aber durchaus oft Frust aufkommt. Ich bin mittlerweile auf der 7. Ebene angekommen und muss mich vor den FOEs in Acht nehmen, denn die töten meine Party (alle um Level 22) mit 2 Angriffen komplett. Aufleveln ist also Pflicht, was auf den recht kleinen Karten schon eher eine langweilige Angelegenheit ist. Auf der 6. Ebene habe ich nun endlich auch einen “Transporter” zur Stadt und zurück gefunden und muss mich nicht mehr mit den Kleinkram-Gegnern von Ebene 1-5 abgeben, wenn ich weiter will. Außerdem habe ich meinen Alchimisten “Transporter” lernen lassen, der schickt meine gesamte Party im Notfall dann zum nächsten Transportpunkt und schon kann ich mich zurück in die Stadt beamen. Sehr viel praktischer als der Fluchtdraht, den man übrigens am Anfang IMMER dabei haben sollte um sich aus dem Dungeon zurück in die rettende Stadt zu beamen.

    Fast hätte ich mit dem Spielen aufgehört, da mich der Wolf Fenris in Ebene 5 jedesmal gekillt hat (nicht er, aber die 3 weiteren Wölfe, die im Verlauf des Kampfes dazu kommen, waren einfach zu viel). Ein Tipp aus dem Internet hat mir dann geholfen :-) .

    Das Loot-System ist in sich logisch, die Gegner lassen nur für sie typische Dinge fallen (Zähne, Fell, Dorn etc.), die man dann in Aichas Basar verkaufen kann. Ab und zu wird dann neues Equipment zu Aichas Sortiment hinzugefügt, je nachdem was man ihr verkauft hat (Bärenfell verkauft -> Bärenfellhandschuhe werden kaufbar). Die Beute zu verkaufen ist dringend notwendig, denn das Geld ist am Anfang sehr knapp, zumal jede Wiederbelebung oder Übernachtung zur Regenerierung relativ viel Geld kostet. Von Waffen und Ausrüstung mal ganz zu schweigen.

    Insgesamt kann ich das Spiel nur geduldigen Gamern empfehlen, denen es nichts ausmacht, auch mal eine Weile hochleveln zu müssen, um überhaupt weiterzukommen – und die sich auch gerne mal von einem überraschend auftauchenden FOE in den Boden stampfen lassen. Umso mehr freut man sich, wenn man das fiese Vieh dann endlich besiegen kann und den gedroppten Körperteil für 900 Tacken verkaufen kann – und dann wieder ein neues Beil oder so kaufen kann ^^.

    Kein wirklich tolles Spiel, aber für zwischendurch (oder wenn es wie gerade jetzt zu heiß ist, die Xbox 360 das Wohnzimmer heizen zu lassen…) entwickelt das Spiel durchaus seinen Old-School-Reiz. Der Forscherdrang wird doch immer wieder geweckt, wenn die erstmal leere Karte der nächsten Ebene lockt…

    Update: gestern habe ich mit meinen Recken (mittlerweile Level 65) den “Endgegner” (auf Ebene 25) besiegt — alledings gibt es noch 5 weitere Ebenen, die ich erforschen könnte, und auf Ebene 30 wartet dann wahrscheinlich der ultra-uber-Endgegner. Mal gucken, ob ich so lange noch weiterzocken will :-) . Gegen Ende gibt es sogar noch den Ansatz einer Story, die ist aber eher dünn.

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