Chessmaster: Die Kunst des Lernens

Erstellt von Nintendo DS - NDS | Puzzlespiele | Sonntag 31 Januar 2010 21:48

Chessmaster Die Kunst des LernensDer Spieler wird von Josh Waitzkin, dem internationalen Meister und achtfachen nationalen Schach-Champion trainiert. So erlernt der Spieler die Grundlagen des Spiels und kann durch das Absolvieren aufregender Kurse und Lerneinheiten selbst zu einem Meister werden.

Die Übungen basieren auf Waitzkins bahnbrechendem Buch „The Art of Learning“. Um seine erlernten Fähigkeiten zu erproben, kann der Spieler im Einzelspielermodus gegen den Computer antreten oder seine Freunde im Mehrspielermodus über die drahtlose Verbindung des Nintendo DS zu unterhaltsamen Wettkämpfen herausfordern.

Features:Vom Meister Josh Waitzkin lernen: Aufbauend auf den Prinzipien des Buchs „The Art of Learning“… (mehr)

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5 Kommentare »


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  1. Kommentar by Papa Schlumpf — 31. Januar 2010 @ 21:48

    Gut fuer Einsteiger (und Fortgeschrittene) und fuer Unterwegs
    Ich beschraenke mich weitgehend auf die Kritikpunkte, da die positiven Punkte in der vorhergehenden Rezensionen ausfuehrlich erwaehnt und beschrieben wurden.

    Unterwegs (z.B.im Flugzeug) loese ich gerne Schachraetsel. Dafuer ist die Option eine Position aufzubauen geeignet, die man dann gegen eine der Charaktaere spielen kann, um z.B. eine Mattkombination zu testen oder nach Materialgewinn ein auf Gewinn stehendes Spiel dann auch tatsaechlich (gegen die Staerkste Spielstufe ELO 1850) zu gewinnen, was auch trainiert werden muss. Nicht zu erklaeren ist dabei, warum man beim Aufstellen der Position nicht auswaehlen kann, ob Schwarz oder Weiss am Zug ist. Es ist also immer Weiss am Zug, womit alle Raetsel mit Schwarz am Zug wegfallen. Auch die Option, die Seiten zu wechseln waehrend eines Uebungsspiels fehlt, mit dem man einen Workaround gehabt haette indem man eine gespeichterte Position im Uebungspielmodus laedt und dann die Seiten wechselt. Auch bei der Schnellspieloption im Hauptmenu ist man leider immer Weiss. Aus diesem Grund einen Stern abzug.

    Eine Eroeffnungsbibliothek wuerde meines Erachtens den Rahmen sprengen und vermisse ich nicht, da insbesondere Anfaenger keine weitverzweigten Eroeffnungen lernen sollten, sondern Eroeffnungsprinzipien (mit Zentrumsbauer beginnen, jede Figur nur einmal ziehen, schnelle Rochade etc.) um spaeter die Form zu brechen, wenn man fortgeschritten ist.

    Wer eine Eroeffnungsbibliothek im Schachprogramm haben will, kann sich den grossen Bruder Chessmaster 10 oder 11 fuer PC kaufen, der noch viele weitere Funktionen (beruehmte Spiele, Tutorials usw.) bietet.

    Dieses DS Spiel ist aber fuer diesen Preis mehr als gut. Die Engine ist ausreichend stark, die Minispiele sind unterhaltsam, die Lernsektion gut fuer Anfaenger und alle Menues und Optionen, sowie die Steuerung waehrend des Spiels ist schlicht und einfach, wie es sein sollte.

    Alles in allem ein Unterhaltsames Paket mit gutem Preis-Leistungsverhaeltnis.

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  2. Kommentar by H. Reith — 31. Januar 2010 @ 21:48

    Kinder geeignet
    Habe dieses Spiel für meinen 7jährigen Sohn gekauft, der seit kurzem Schach lernt. Er ist total begeistert davon und auch Erwachsene kommen von diesem Spiel kaum wieder los.

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  3. Kommentar by Christoph Kleine — 31. Januar 2010 @ 21:48

    Chessmaster – sehr gut.
    Ein tolles Übungsprogramm, in dem die strategischen und taktischen Elemente des Schachs spielerisch eingeprägt werden. Für mich ist das ein gelungenes Lernprogramm, das die Spielstärke auch bei stärkeren Spielern verbessern wird. Sehr nett ist die Auswertung von Analytik, Konzentration und Gedächtnis.Josh Waitzkin ist mit seinen Kommentaren sehr motivierend. So macht Schachspielen wieder Spaß. Und der Chessmaster Computer ist nicht so stark wie Fritz, aber dennoch stark genug. Immer gegen den starken Fritz zu spielen, kann auch frustrierend sein. Einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir dennoch stärkere Gegner gewünscht. Ansonsten sehr große Auswahl der Trainingsprogramme. – Top!

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  4. Kommentar by Andreas Cammin "PC-Flüsterer" — 31. Januar 2010 @ 21:48

    Netter Versuch mit eklatanten Schwächen
    Vorweg, ich schätze den Chessmaster auf dem PC als erfrischende Alternative zum insgesamt recht trockenen Fritz für die schnelle Partie zwischendurch. Die auf dem PC verwendete Engine “The King” muss sich spielstärkenmäßig nicht verstecken und dürfte mit allen Spielern ohne GM-Norm das virtuelle Brett putzen. Auch das recht umfangreiche Eröffnungstraining weiss zu gefallen.

    Unter diesen Aspekten habe ich, der zwar mit einigen theoretischen Kenntnissen, aber nicht unbedingt mit einer hohen Spielstärke (mangels Übung) gesegnet ist, einen DS samt dem Programm “Chessmaster – Die Kunst des Lernens” als Alternative zu einem konventionellen Reiseschachcomputer zugelegt. Der recht hochgestochene Titel liess mich hoffen, durch gezieltes Training zu einer besseren Spielstärke zu kommen (Zeit genug wäre vorhanden, ich fahre berufsbedingt viel Bahn).

    Zu den positiven Seiten:

    - Das Spiel ist, im Gegensatz zur PC-Version, komplett in Deutsch.

    - Das “Gameplay”, gliedert sich nahtlos in das organische, intuitive Bedienkonzept der DS ein.

    - Die Minispiele, gedacht um elementare Fähigkeiten eines Schachspielers zu trainieren, machen zumindestens Spass.

    - Die Gegner-Persönlichkeiten erlauben eine sehr “natürliche” Wahl der Spielstärke.

    Aber dann:

    - Der dickste Hammer zuerst: Die Engine befolgt die Schachregeln nicht vollständig, beispielsweise wird eine Rochade ausgeführt, wenn der Turm angegriffen ist. Das dürfte für den ernsthaften Schachspieler als KO-Kriterium reichen.

    Update: Dieser Zug ist tatsächlich doch erlaubt. Ich habe so eine Stellung aber noch nie auf dem Brett gehabt…

    - Die Spielstärke der Engine ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei. Selbst auf der stärksten Stufe lässt sie sich von 25 Jahre alten Brettschachcomputern vorführen. An sich sollte die Hardware reichen, um die besten aktuell erhältlichen Geräte zu schlagen.

    - Die Lernfunktion beschränkt sich auf das Erklären der Grundregeln und ein paar elementare Techniken. Eröffnungstraining fehlt komplett.

    - Wo wir grad bei Eröffnungen sind: Ein Eröffnungsbuch scheint ebenfalls zu fehlen bzw. nur rudimentär vorhanden zu sein, denn sonst würde der Chessmaster wohl kaum im Damengambit nach dem 2. Zug ins Grübeln kommen.

    - es fehlt jeglicher Einblick in die Rechenvorgänge der Engine, und sei es nur eine Stellungsbwertung, sowie jegliche Analysefunktion z.B. von eingegebenen Stellungen bzw. Partien zwischen Menschen. Wobei angesichts der gezeigten Spielstärke die Qualität der Analyse bezweifelt werden muss…

    Insgesamt weiss der CM durchaus zu unterhalten, der hohe Anspruch “Die Kunst des Lernens” wird aber definitiv nicht erfüllt. Angesichts der schlechten Bewertungen der anderen für DS erhältlichen Schachspiele befürchte ich allerdings, dass der CM der Einäugige unter den Blinden ist. Für reisende Schachspieler mit einem gewissen Anspruch an Analysefunktionen und Spielstärke ist ein PDA mit Schachprogramm die bessere Wahl.

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  5. Kommentar by M. Baumgartner — 31. Januar 2010 @ 21:48

    Es fehlt etwas
    Das Spiel ist grundsätzlich sehr unterhaltsam, aber nach dem Training von Grundlegenden Taktiken ist ein Loch. Es wird nichts über Eröffnungen, Strategie oder die Spielphasen generell vermittelt, die meines Erachtens nach die wichtigsten Punkte in einer Schachpartie sind. Schade, so muss man erst wieder in Fachliteratur oder dem Internet nachschlagen.

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