Need for Speed: Pro Street

Erstellt von Nintendo DS - NDS | Allgemein | Montag 8 November 2010 14:57

Need for Speed Pro Street

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4 Kommentare »


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  1. Kommentar by A. und J. Klein — 8. November 2010 @ 14:57

    Asphaltmachos
    Ein Spiel für Kinder ab 9 oder 10 Jahren. Versuchsweise ganz realistisch gemacht, so weit das auf einem Nintendo DS möglich ist.

    Das beliebte Mario Kart finde ich jedoch lustiger und phantasievoller.

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  2. Kommentar by S.Schulz — 8. November 2010 @ 14:57

    PROSTREET IST DAS BISLANG BESTE DS-NEED FOR SPEED
    NEED FOR SPEED PROSTREET

    NEED FOR SPEED (NFS) und NINTENDO DS (DS) waren bislang ein ungleiches Paar. Electronic Arts hat es in seinem gewinnorientierten Umsetzungswahn immer versäumt einen technisch ansprechenden und gut spielbaren DS-Ableger seiner Hitserie auf den Markt zu bringen. Nach dem Schnellschuss NFS UNDERGROUND 2 (2005), dem katastrophalen NFS MOST WANTED (ebenfalls 2005) und dem äußerst durchschnittlichen NFS CARBON: OWN THE CITY (2006) bot das neuartige Konzept von NFS PROSTREET (2007) die Chance ein adäquates mobiles NEED FOR SPEED für Nintendos Klappkonsole zu entwickeln.

    Das größte Problem bei Rennspielen scheint ohnehin die schwache Hardwareleistung des DS zu sein. Die Umsetzungen von RIDGE RACER, BURNOUT oder JUICED 2 mussten im Vergleich zu den PlayStationPortable-Versionen immer ordentlich Federn lassen. Vor allem in Sachen Grafikleistung und Spielgeschwindigkeit ist der DS die denkbar ungünstigste Hardware. Für NFS-Fans gab es mit den beiden ASPHALT URBAN-Teilen zumindest eine spielenswerte Alternative. Und auch das neue RACE DRIVER GRID macht seine Sache – technisch betrachtet – gut.

    Ähnlich wie NFS CARBON ist auch NFS PROSTREET ein gut spielbares Rennspiel. NFS CARBON war allerdings zu leicht, grafisch ein gewaltiger Rückschritt (durch Nutzung der veralteten BURNOUT LEGENDS-Engine) und aufgrund des eintönigen Spielablaufs wurde es sehr schnell langweilig. In NFS PROSTREET verwendete man eine neue Grafikengine, die dezent an das mittlerweile drei Jahre alte NFS UNDERGROUND 2 erinnert. Da PROSTREET nicht länger in den Straßen einer fiktiven nächtlichen Großstadt stattfindet, konnte auf opulente Randbebauungen weitgehend verzichtet werden. Dies kommt letztendlich der Spielgeschwindigkeit zugute.

    Nach ein paar Proberunden steht bereits fest: NFS PROSTREET ist der bislang beste DS-Teil der NEED FOR SPEED-Serie. Das Drumherum ist stimmig, die Grafikengine an die Fähigkeiten des DS angepasst und das PROSTREET-Setting der großen Versionen gut übertragen worden.

    Allerdings mangelt es an gameplaytechnischem Balancing. Einige Rennen sind leicht zu meistern, während andere im Schwierigkeitsgrad maßlos überzogen, teils unfair und mit einigen der erspielbaren Fahrzeugen nicht zu meistern sind. Insbesondere Drag- und Drift-Rennen führen – der mäßig angepassten Steuerung sei Dank – oftmals zu akrobatischen Fingerverenkungsübungen, zumal die Tasten fürs Beschleunigen, für die Gangschaltung und für den Nitroboost denkbar ungünstig platziert sind. Im Optionsmenü gibt es lediglich vier vorgefertigte Tastenbelegungsmöglichkeiten, von denen keine wirklich optimal ist. In der Einstellung 1 beispielsweise liegt das Beschleunigen (A-Knopf) gegenüber dem Nitroboost (Y-Knopf). Benötigt man beide, so kommt es oft vor, dass man versehentlich die Bremse betätigt (B-Knopf).

    Eine Kuriosität sind die Handicap-Drag-Rennen. Hierbei startet das leistungsschwächere Fahrzeug früher und ist kaum noch einzuholen. Besitzt man jedoch selbst den unterlegenen Rennwagen, so kann man in Seelenruhe auf den gegnerischen Fahrstreifen lenken und den später startenden Gegner gekonnt ausbremsen. Ein sicherer Sieg mit einer äußerst fragwürdigen Methode!

    Die Drift-Einlagen sind – wie immer – Geschmackssache. In PROSTREET sind sie jedoch einfach nur nervig, da die Konkurrenz sehr stark ist. Wer fürs Driften nichts übrig hat, der sollte einen Bogen um dieses Spiel machen, denn nicht immer kann man diese Rennvariante übergehen.

    DS-Besitzer dürfen auch wieder ein exklusives Minispiel freischalten. Dafür sind die gewohnten Vinylgestaltungsmöglichkeiten und diverse Stylusspielerein entfallen. Im Hydraulik”-Modus muss man passend zum Soundtrack die Taten A,B,X und Y im vorgegebene Rhythmus drücken. Das aus diversen Musik-Videospielen bekannte Spielprinzip ist allerdings etwas hektisch geraten und passt so gar nicht ins PROSTREET-Ambiente. Auch hier steigt der Schwierigkeitsgrad sehr schnell an und drückt das Spielspaßerlebnis deutlich!

    Abgesehen von den genannten Spielvarianten punktet dieser NFS-Teil mit ein paar frischen aber auch seltsam bekannten Szenarios.

    Unter dem Kurspaket ‘Autobahn’ finden sich z.B. ebensolche aus deutschen Landen. Eine der Strecken ist sogar der Berliner Innenstadtautobahn A100 nachempfunden. So sind der Berliner Funkturm, das gelb gestrichene Kraftwerk am südlichen Ring oder das ICC deutlich erkennbar. Allerdings vermisst man als Kenner der Strecke echte Detailtreue. Die Autobahnschilder sind gelb und die Streckenführung alles andere als original. So führt der Weg schon mal an den AVUS-Tribünen und kurz darauf am Tower der Deutschen Rentenversicherung Bund (Hohenzollerndamm) vorbei. Selbst der Funkturm erschein zwei Mal hintereinander! Wer zudem den Abschnitt zwischen Dreieck Funkturm und Spandauer Damm kennt, dem dürfte sogar das Gebäude und die Treppen des S-Bahnhofs Witzleben (bzw. Messe Nord / ICC) auffallen, welche im Gesamtgefüge eines NEED FOR SPEED irgendwie surreal wirken. Auch die Berliner S-Bahn selbst zu sehen ist – zumindest als stehendes 3D-Objekt in falscher Farbgebung.

    Es ist schön auch jenseits solcher Rennspielgurken wie der AUTOBAHN RASER-Serie ein vertrautes Stadtbild zu sehen. Auf dem DS zeigt sich hierbei die Grafikengine als vergleichsweise detailliert und dennoch schnell. Ein paar Grafikblitzer oder Popups lassen sich jedoch ab und an blicken. Auch eine (sehr weit entfernte) Nebelwand und ein milchartiger Dauerfilter scheinen auf die technischen Eigenheiten des DS zurückzuführen sein. Nintendo64-Fans der ersten Stunde dürfe bei der Optik sicher einiges in Erinnerung gerufen werden.

    Insgesamt muss man dem Umsetzungsteam des ,kleinen` NEED PRO STREET ein Kompliment machen. Sie haben es zumindest versucht, das PRO STREET-Feeling der großen Varianten möglichst detailgetreu einzufangen. Zwar fehlen Lichteffekte, Lackspiegelungen, ein paar Details an Fahrzeugen und an der Umgebungsbebauung, doch für DS-Verhältnisse kann man von einer geglückten Adaption sprechen.

    DAS SPIEL IN DER KURZÜBERSICHT

    +gute Grafik

    +ordentliche Fahrzeugmodelle

    +gute Steuerung (Grid)

    +gelungenes Tuningfeature

    +durchdachte Freischaltfunktion

    +DS-exklusiver Spielmodus (Hydraulik)

    +kurz: das bislang beste NEED FOR SPEED für DS

    -häufige (längere) Ladezeiten

    -Steuerung nicht frei konfigurierbar

    -überladene Steuerung (Drag, Drift)

    -Fahrphysik einiger Fahrzeuge

    -kein sichtbares Schadensmodell, aber

    -Schäden wirken sich unrealistisch aus

    -Musik ist Geschmackssache

    -nervende Soundeffekte

    -unausgewogener Schwierigkeitsgrad

    -unfaire Herausforderungen

    -DS-Fähigkeiten werden kaum genutzt

    BEWERTUNG

    Grafik: 78% Sound: 69% Spielspaß: 74%

    Schwierigkeitsgrad: leicht – hoch

    Alternativen: Juiced 2, Race Driver Grid, Asphalt Urban GT 2

    FAZIT

    NEED FOR SPEED – PROSTEET ist die bislang gelungenste Serienumsetzung für den DS. Vor allem in Sachen Grafik und Soundqualität hat dieser Teil zugelegt. Leider trüben ein paar spielerische Mängel das ansonsten positive Gesamtbild. Der Schwierigkeitsgrad schwankt unregelmäßig von zu leicht bis zu schwer, das Schadensmodell ist äußert unrealistisch, die häufigen Ladezeiten nerven und die nicht frei konfigurierbare Steuerung wurde nicht optimal gelöst. Etwas Feinschliff hätte dieser Variante sicher gut getan!

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  3. Kommentar by D. Friedrich "Pacifier" — 8. November 2010 @ 14:57

    Hallo Spielspaß?
    Man kommt manchmal nicht umhin sich zu fragen, warum es die Spielenachfolger sämtlicher Genres für alle Plattformen geben muss. Die Grafik von “Need for Speed” für Nintendo DS ist schlichtweg untragbar für ein sonst so hochqualitatives Spiel und hat sich seit NFS Underground nicht geändert. Da sinkt der Spaßfaktor rapide ab und kann auch durch das sonst ganz ordentliche Spielkonzept nicht gehoben werden.

    Man sollte sich gut überlegen, ob man portable Spiele um jeden Preis haben muss, da die Konkurrenzprodukte nur unwesentlich teurer sind und in jeder Hinsicht eine hochwertigere Qualität liefern.

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  4. Kommentar by Ruhnau Helmut "pc-freak" — 8. November 2010 @ 14:57

    naja, recht gut
    NFS PS ist wirklich ein gutes spiel aber auf der PS2 ist einfach die grafik besser .

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